Das Architekturbüro Höhmann wurde 1956 in Neuss gegründet und ist seit 1968 in Düsseldorf ansässig.

Es geht hervor aus der Bauunternehmung Heinrich-Höhmann, der 1895 in Freienohl gegründet wurde.

Das Büro wird heute von
Dipl.-Ing. Architekt Guido Höhmann geleitet und umfasst ein Team von 8 Personen: Architekten, Bauingenieure, Bauzeichner und Kauffrauen für Bürokommunikation.

Die wesentlichen Schwerpunkte liegen im Bereich der
Sanierung und dem Bauen im Bestand, wobei hier insbesondere die Gewinnung von Flächenressourcen im Gebäude und auf den Grundstücken im Vordergrund steht.

Hieraus resultiert die Projektentwicklung, d. h. das
Erstellen von Bebauungsplänen und die sanfte Verdichtung brachliegender nicht genutzter Flächen im Stadtgebiet.

Exklusive Einfamilienhäuser, Laden- und Gewerbebauten sowie Hotels runden das Dienstleistungsangebot des Büros entsprechend ab.

Die Kunden werden vom Gedanken ein Bauvorhaben realisieren zu wollen bis hin zur schlüsselfertigen Übergabe betreut und entsprechend begleitet.

Bilker Allee 176 b, 176 c und 176 d:

Auf dem Gelände Bilker Allee gründete der Kaufmann Rudolph König 1864 die Spedition Rudolph König.

Auf dem Betriebsgrundstück errichtete er 1890 das Betriebsgelände bestehend aus einem Wohnhaus für die Familie, sowie einem Kutschergebäude, Pferdeställen und Lägergebäuden.
Die Ursprungsbebauung wurden übernommen, sodass hier an jedem Gebäude des Gesamtensembles der Ursprung ablesbar ist.

Aufgrund der Industrialisierung wurden die Fuhrwerke Anfang 1900 gegen Lastkraftfahrzeuge getauscht, das auch die Pferdeställe zu Lagergebäuden umgenutzt wurden.

Im Jahr 2008 wurde der Speditionsbetrieb auf dem Grundstück
Bilker Allee 176 eingestellt, und bis auf einzelne Wohnungen im Mehrfamilienhaus, standen die Kutschergebäude, Lagergebäude/Pferdeställe leer und wurden nicht genutzt.

Anfang 2009 entwickelte der
Architekt Dipl.-Ing. Guido Höhmann im Zuge der wachsenden Anforderung nach Bauen im Bestand bzw. Nutzung vorhandener Brachflächen das Gelände zu einem Wohn- und Bürokomplex, der heute 5 Gewerbeeinheiten und 17 Wohnungen verschiedener Größenordnungen umfasst.

Die Gebäude wurden sanft erweitert, die maximale mögliche Verdichtung der Grundstücke wurde nicht realisiert um hier bewusst Grün- und Freiflächen im Hof für die arbeitenden und dort lebenden Menschen zu schaffen.

Grosse Balkone und dachbegrünte Dachterrassen runden die urbane Bebauung ab.

Alte Materialen wie das grauwack Gepflaster des Hofs wurden ausgebaut, während der Sanierung anderorts gelagert, und entsprechend der ursprünglichen Verwendung wieder eingebaut.

Auch die Straßenfassade wurde entsprechend der ursprünglichen Bilder rekonstruiert, weil diese nach Luftangriffen im Jahre 1942 zerstört war.

Die Gesamtentwicklung des Projektes wurde vom
Architekturbüro Höhmann sowie von Lucian Thum GmbH und Co. KG durchgeführt und begleitet.
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